{"id":1247,"date":"2014-10-24T18:14:51","date_gmt":"2014-10-24T16:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sos-kinderhilfe-uganda.com\/?page_id=1247"},"modified":"2023-11-05T12:24:15","modified_gmt":"2023-11-05T10:24:15","slug":"aktuelles","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kinderhilfe-uganda.de\/?page_id=1247","title":{"rendered":"Uganda-Reise 2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>Folgende Berichte kommen direkt aus Uganda, von zwei freiwilligen Helferinnen:<\/strong><\/p>\n<h2>Alltag in Ikirah<\/h2>\n<p>Seit unserer Ankunft im Ikirah Education Center ist nun schon einige Zeit vergangen. Wir haben schon viel erlebt und wollten nun einige unserer Eindr\u00fccke, die uns besonders im Ged\u00e4chtnis haften geblieben sind, mit euch teilen.<\/p>\n<p>Die erste Woche in Ikirah verging ziemlich schnell. Wir schauten uns jede Klasse und den Unterricht an, um den Schulalltag mitzuerleben und uns einen Eindruck von den Unterrichtsmethoden und Vorgehensweisen zu verschaffen. Im Ikirah Education Center werden Sch\u00fcler von der Babyclass bis zur Primary 7 unterrichtet. Insgesamt besuchen circa 590 Kinder die Schule, die sich auf 9 Klassen verteilen. An der Schule leben insgesamt 92 Kinder, die in einem M\u00e4dchen- und einem Jungenschlafsaal unterkommen. Die Schule beginnt jeden morgen um 8am mit einer kurzen Versammlung im Hof und endet um 5pm. Der Unterricht gestaltet sich haupts\u00e4chlich durch den Lehrer. D.h. den Kindern werden Fragen gestellt, worauf entweder die ganze Klasse gemeinsam im Chor antwortet oder ein einzelnes Kind aufgefordert wird. Gruppenarbeit oder ein Thema selbstst\u00e4ndig bearbeiten, gibt es so gut wie gar nicht, was allerdings auch daran liegt, dass die Kinder keine eigenen Schulb\u00fccher, Arbeitsbl\u00e4tter oder andere f\u00f6rdernde Materialien haben. Um dem Missstand entgegenzuwirken, sind die gesponsorten Laptops hoffentlich hilfreich, da die Lehrer somit die M\u00f6glichkeit haben selbst Arbeitsbl\u00e4tter und Klausuren vorzubereiten und am Schuldrucker auszudrucken. Auch wir versuchen mithilfe des Laptops andere Unterrichtsmethoden und Arbeitsweisen zu vermitteln und wollen den Lehrern einen Anreiz geben, andere Lernmethoden in ihren Unterricht zu integrieren und die eigenst\u00e4ndige Arbeitsweise bei ihren Sch\u00fclern zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<h4><strong>Das Lehrerzimmer<\/strong><\/h4>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<h4><strong>Eine der Schulklassen<\/strong><\/h4>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<h4><strong>Die Schulglocke<\/strong><\/h4>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Donation in Masaka:<\/h2>\n<p>Zusammen mit einigen Pateneltern aus Deutschland (Wiehl, Morsbach) fand am 4.10.2014 eine Donation f\u00fcr die Patenkinder von S.O.S Kinderhilfe Uganda statt. Ungef\u00e4hr alle zwei Monate bekommen die Familien Lebensmittel, selbst hergestellte Seife, Kleidung und andere Spenden, die die Familien unterst\u00fctzen und viel Freude bereiten. Dieses Mal fanden besonders die zus\u00e4tzlich gekauften Matratzen gro\u00dfen Anklang. Im Anschluss besuchten die deutschen Pateneltern einige Familien und verbrachten den restlichen Tag innerhalb dieser.<\/p>\n<p><strong>Besonders der gro\u00dfe Fortschritt Lupinis beeindruckte alle Beteiligten!<\/strong><\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Das gro\u00dfe Willkommensfest f\u00fcr das Dietrich-Bonh\u00f6ffer Gymnasium (07.10)<\/h4>\n<p>Endlich! Schon zwei Wochen vor dem gro\u00dfen Fest wurde flei\u00dfig gepinselt, vorbereitet und gesungen. Der Tag startete mit einem Schulmarsch und musikalischer Begleitung durch das ganze Dorf. Anschlie\u00dfend pr\u00e4sentierten alle Klassen stolz vor den Eltern, der Partnerschule und des UNESCO-Vorstands die einge\u00fcbten T\u00e4nze, Lieder und Schauspiele. Auch Mr. Hamuza, der Schulleiter, hielt eine Rede und pr\u00e4sentierte die verliehene gr\u00fcne \u201eEcoschool\u201c Flagge als Anerkennung der geleisteten Arbeit. Die Besucher und Sch\u00fcler aus Deutschland konnten sich w\u00e4hrend des Tages einen Eindruck von den Projekten und Entwicklungen der Schule verschaffen. Der viele Sonnenschein erfreute nicht nur die Besucher, sondern auch die neuen Solarkocher, die durch eine Art Schow-Cooking den Besuchern vorgestellt wurden und die Kinder mit frisch gemachtem R\u00fchrei begl\u00fcckte.<\/p>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>S\u00e4uberungsaktion des Schulgel\u00e4ndes (14.10.14)<\/h4>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p>Da es in Uganda und auch an der Schule nur eine schlechte M\u00fcllentsorgung gibt, haben wir an diesem Tag zu Schulbeginn eine M\u00fcllaktion gestartet. Ziel war es, die Kinder dazu zu motivieren, ihr Schulgel\u00e4nde von herumfliegendem M\u00fcll, besonders die Obst- und Gem\u00fcsebeete, zu befreien. Als Belohnung ihrer Arbeit erhielt jedes Kind nach Abgabe des gesammelten M\u00fclls eine kleine S\u00fc\u00dfigkeit, die Roland aus Deutschland mitbrachte. Dadurch konnte das Gel\u00e4nde ges\u00e4ubert werden und auch die Kinder waren gl\u00fccklich.<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Folgende Berichte kommen direkt aus Uganda, von zwei freiwilligen Helferinnen: Alltag in Ikirah Seit unserer Ankunft im Ikirah Education Center ist nun schon einige Zeit vergangen. Wir haben schon viel erlebt und wollten nun einige unserer Eindr\u00fccke, die uns besonders im Ged\u00e4chtnis haften geblieben sind, mit euch teilen. 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